Desertcamp

 In Oman

Nach dann doch noch sturmfreier Nacht Aufbruch zum zweiten Teil der insgesamt mehr als 800 km langen „Transportetappe“ durch die Steinwüste nach Süden. Flache endlose Horizonte, hin und wieder ein Truck auf der Autobahn (die im Moment mit immensem Aufwand 4-spurig ausgebaut wird), alle ca 100km Tankstellen mit kleinen Coffee-Shops, die an alte amerikanische Filme erinnern, in denen der Wüstenwind die Gräserballen über die Sandpiste treibt.
Gegen 16:00 Ankunft in Ubar, der historischen Ausgrabungsstätte (und inzwischen UNESCO Weltkulturerbe). Unser Freund und Beduine Mabruuk empfängt uns herzlich und führt uns auf 15km Sandpiste zu seinem Desertcamp.
Es sieht leider etwas verändert aus, es gab vor 2 Jahren ein Jahrhundertunwetter, das die gesamt wunderschöne Anlage weggeschwemmt hat. Geblieben ist noch der wunderschöne openair Schlafplatz unter Sternenhimmel, der leider wegen Vollmond die Vielzahl der Sterne nur erahnen lässt. Mabruuk und seine Freunde kochen uns ein excellentes Menü mit Chicken, Kamelfleisch, Fischragout, Gemüse, Reis, frischem Brot und anschließend Melonen,
Beim gemütlichen Zusammensitzen auf den Matratzen bringt uns Mabruuk das Beduinenleben näher (u.a. viel Zeit, nicht immer busy) und erzählt uns vor dem Einschlafen (in feinstem Englisch) Märchen, die schon seine Großmutter ihm erzählte und er sie seinen Kindern weiter erzählt hatte. Dabei fallen uns dann der Reihe nach die Augen zu.

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