Yangon – Stadtspaziergänge und Pagoden

Morgens mit dem Zug um Halb-Yangon rum. ÖPNV ist immer eine empfehlenswerte Art, Land und Leute kennenzulernen. Die dieselgetriebenen Waggons fahren in einer Ringlinie um Yangon, und das deutlich schneller als mit dem Auto, mit dem man ordentlich im Stau steht. Der Zug wird bevorzugt auch von Pendlern genutzt, die in Yangon arbeiten und etwas außerhalb wohnen. Yangon hat 3 Mio Einwohner, dazu kommen nochmal 3 Mio im Einzugsgebiet, da ist echt was los.

Bei den Stadtspaziergängen fallen außerhalb Chinatown die teilweise toll erhaltenen Gebäude aus der Kolonialzeit auf. Der Hammer sind aber die Pagoden. Unvostellbar der Prunk, aber auch der Kommerz dazu. Viele auch junge Leute, die es aber eher auf die Selfies mit den teilweise hangargrossen Buddha-Figuren abgesehen haben.

Nachmittags Ausflug zum Hafen von Yangon, bedingt hochseetauglich, deshalb nur mehr kleinere Frachter (der neue große Hafen befindet sich ca 20km weiter südlich) und Fährverkehr auf die andere Seite (Brücke ist geplant – von Stuttgart??)

Letzter Abend in Yangon nochmal in Chinatown verbracht mit leckerem Abendessen, einheimischen Bier und Mojito. Barbara musste unbedingt noch Heuschrecken vom Grill testen – schmeckt gar nicht so schlecht.

Unsere Reisetruppe entwickelt sich super: viel Gemeinsamkeiten und Austausch über fremde Länder und Ziele.

Wir hatten heute noch eine erste interessante Diskussion mit unserem (einheimischen) Reiseleiter zu den Konflikten mit den ethnischen Minderheiten im Norden des Landes, bei der ich gemerkt habe, wie „dünn“ unsere Presse darüber berichtet

Da erwarte ich mir noch weitere spannende Unterhaltungen…

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