Schwimmende Gärten – Radtour entlang der Westküste

Nochmal ein Tag am See, der trotz seiner Größe maximal 3 m tief ist, und natürliche Zu- und Abflüsse hat.

Wir starten im frühen Morgenlicht und lassen uns mit dem Boot durch die schwimmenden Gärten an die Westküste zum Ausgangspunkt unserer Radtour bringen.

Die „schwimmenden Gärten” entstanden durch jahrzehntelanges Sammeln von Wasserhyazinthen und Seetang, die dann eine richtige begehbare Humusschicht bilden, auf der Tomaten, Blumenkohl und Gurken angebaut werden .

Ein besonderes Erlebnis, bei diesem Morgenlicht per Boot durch diese gepflegten und wohlgeordneten Gärten zu gleiten.

Die Radtour führt uns dann ca 20km entlang der Westküste Richtung Süden von Dorf zu Dorf. Jedes Dorf hat sich auf ein bestimmtes Handwerk spezialisiert.

Erdnüsse, Sonnenblumenkerne und Bohnen trocknen und rösten, Cracker aus Soja und Reis mit Sesam gewürzt herstellen, Fladen backen, über die Schulter schauen und selber mitmachen.

Dann noch Besuch eines riesigen historischen, inzwischen auch teilweise restaurierten Pagodenfeldes (Anzahl 1080!!).

Zum Abschluss machen wir noch einen Abstecher zu den Frauen der Kayan Lahwi, eine ethnische Gruppe, due mach Thailand geflohen war. Inzwischen aber wieder in ihre Heimatdörfer am Inle See zurückgekehrt sind. Als Myanmars berühmteste Hälse beschrieben, irritieren die Damen beim ersten Ansehen dann doch etwas. Sie tragen eine ca 6kg schwere Halskrause aus Metallringen, die offensichtlich früher dazu diente, nicht von wilden Tieren angefallen zu werden.

Ich muss dazu noch einiges nachlesen.

Bei der Rückfahrt mit dem Boot sieht man wieder die fotogenen „Einbeinfischer“, die hochakrobatische Art, ein Bein auf dem Boot zu haben, mit dem anderen Bein das Ruder zu bewegen und dabei mit den Händen das Fischnetz zu führen. Sieht schon irre aus.

Kurz vor Sonnenuntergang (um 18:00 wird es hier dann schlagartig zappenduster) wieder erschlagen ob der Eindrücke „zuhause“.

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