Ruinen von Bagan per Fahrrad

Unsere reisebegleitenden Damen machenmorgens um 6 eine Ballonfahrt über Bagan. Wir hatten uns zu spät dafür bemüht, die Ballonfahrten waren ausgebucht, kosten mit 380€ auch anständig. Deswegen waren wir nicht unbedingt böse.

Wir starten um 9:00 zu unserer ganztägigen Radtour (auf sehr guten Mountainbikes) durch das historische „Bautenfeld“ von Bagan.

Bagan, dessen Grundstein im 2. Jahrhundert gelegt wurde und das bis ins 24. Jahrhundert Heimat der burmanischen Könige war, gilt an historischen Bauten als das größte Ruinenfeld Sdostasiens.

Wir fahren durch die unermessliche Anzahl dieser historischen Tempel und Pagoden (die trotz des letzten Erdbebens in den 70er-Jahren erstaunlich gut erhalten sind) und lassen uns von unserem Reiseleiter in den besterhaltensten die phantastischen Wandzeichnungen erklären.

Pause auch in einem der traditionellen Lackhandwerkbetriebe. Hier werden nur mit Naturmaterialen (Harz vom Lackbaum, Naturfarben,Bambus als Grundmaterial) aufwendigst wunderschöne Gefäße, Dosen, Teller … hergestellt. Da muss natürlich auch etwas mit nach Hause😊

Zum Abschluss des doch anstrengenden Tages Sonnenuntergang von einer erhobenen Pagode aus. Schaut turbokitschig aus, muss man aber trotzdem erlebt haben.

Interessant war heute auch, dass die örtlichen Verleiher unheimliche viele aus China importierte Elektroroller verleihen. Da haben uns die Burmesen deutlich was voraus.

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