Mandalay – Handwerkskunst

Der Stromausfall in der ganzen Stadt hat gestern die ganze Nacht über gedauert, deswegen hat mein Blog wahrscheinlich auch nicht funktioniert.

Heute war unter anderem Handwerkskunst angesagt. Begonnen haben wir mit den Goldblattherstellern.

Da die meisten der Pagoden, aber auch viele Buddha-Figuren vergoldet sind, ist das ein zumindest kurzfristig nicht aussterbendes Handwerk. Ein Job, der in die Knochen gehen muss. Wir durften den jungen Männern zusehen, die in einem mehrstündigen Prozess mit Hämmern auf durch Papierlagen getrennte vorgeschnittene Blattgoldquadrate auf ein Vielfaches der Fläche und ein Minimum an Dicke klopfen (lt Aussage von Experten kann das noch keine Maschine).

Zu mittag waren wir zu einer Klosterbesichtigung inkl. Mittagessen bei den Mönchen eingeladen. Beeindruckende Menschen, leckeres einfaches Essen, den Klosterschülern kn die Kammern und in der Schule über die Schultern schauen dürfen.

Sie posieren aber auch gern für Fotos.

Nachmittags dann weiter in der Handwerkskunst mit Vergoldern, Holzschnitzern, Stickerinnen, Granitsteinmetzen. Beeindruckend, aber die Arbeitsbedingungen lassen uns dann aber teilweise schon nachdenklich werden.

Nach dem Abendessen (in einem eher Touri-Lokal, aber ganz okay) noch Besuch einer Aufführung des Marionettentheaters.

Für mich das Highlight des Tages: Relativ kleiner Raum für ca 50 Besucher, ca 1 Meter große Figuren mit phantastischen Kostümen, mit denen traditionelle Geschichten gespielt werden, begleitet von einer 6-köpfigen Liveband mit traditionellen Instrumenten. Kultur auf höchstem Niveau (Die Truppe hat auf ihren Welttourneen schon zig Preise eingeheimst)

Heute nach Blogschreiben etwas früher ins Bett, morgen gehts aufs 🚲

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