Elefantencamp

Heute steht Natur auf dem Programm. Wir besuchen ein Elefantencamp und hoffen, dass das nicht nur eine Attraktion für Touristen ist.

Der Weg dahin ist abenteuerlich. Eine enge Serpentinenstrasse mit 1000 Kurven, viel schwerer Truckverkehr, liegengebliebene und bremsenkühlende Trucks, links und rechts grüner Dschungel, dazwischen bunte Obst- und Gemüsestände der örtlichen Bauern. Eine Stunde, 20er Schnitt hinter den LKWs, viel Zeit zum Schauen und Staunen.

Dann mitten im Urwald das Elefantencamp. Hier haben sich engagierte Leute zusammengetan, um den asiatischen Elefanten, die als Nutztiere (Transport, Lastenträger) eingesetzt werden, aber auch noch geschätzte 7000 wild und frei leben, zu schützen und Lebensraum zu bieten, da es immer noch viel Wilderei und Schwarzmarkt (Elefantenrüssel ist der neue Hype in der chinesischen Küche) gibt.

Die Organisation kauft zu alt gewordene Nutztiere auf, kümmert sich um mutterlose Elefantenbabys und päppelt angeschossene Elefanten mit Hilfe von 3 Tierärzten wieder auf. Derzeit betreut das Personal 8 Elefanten und gibt damit auch Bauern aus der Umgebung Arbeit. Finanziert wird das ganze durch solche Leute wie uns, aber auch einheimische Familien, die für diese Führung Eintritt zahlen. Uns führt ein junger Mann, der englische Literatur studiert und ein freiwilliges Praktikum hier ableistet. Wir dürfen die Elefanten füttern, sie im Bach waschen und bei der Pflege zusehen. Diese Elefanten haben vormittags Programm (mit uns😊), werden täglich medizinisch untersucht, dann bis zum nächsten Morgen in den Dschungel entlassen. Ein klasse Projekt (mehr dazu zu Hause).

Die Rückfahrt nach Kalaw ähnlich spannend wie die Hinfahrt.

Abends indisch Essen bei einem früheren Reiseleiter, der sich einen Traum erfüllt hat , ein ehemaliges im Kolonialstil erbautes Kino gekauft und 5 Monate aufwändigst super restauriert hat, und jetzt tolle indische Küche anbietet

… und morgen ist Ruhetag😊

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