2-tägige Trekkingtour

Erstmal bitte ich um Verzeihung für die immer noch fehlerhafte Struktur des Blogs (zeigt immer noch Oman, obwohl wir in Myanmar sind, das kann ich aber erst zuhause richtigstellen), und die fehlenden Bilder (da macht mir die Infrastruktur hier regelmäßig einen Strich durch die Rechnung).

Heute beginnt unsere 2-tägige Trekkingtour, auf die wir schon ganz neugierig sind.

Start ist aber erstmal noch der Wochenmarkt in Kalaw, an dem die ganzen Bauersfrauen aus der Umgebung, teilweise in traditionellen Trachten, ihre Waren anbieten, den Markt aber auch zur Kommunikation untereinander nutzen. Ein Fest für alle Sinne: Bilder, Gerüche, Gespräche …

Um 10 gehts dann zusammen mit 2 einheimischen Mädchen als Guides (die kennen jeden Trampelpfad wie ihre Westentasche und sprechen vor allem die örtliche Sprache) auf die 2-tägige Tour. Wir laufen ca 7 Stunden am Tag, unterbrochen von Stopps bei Bauern zum Essen und bei der Arbeit zusehen: auf den Feldern mit Dreschen per Hand, Stroh mit Zebu-Rindern und Ochsenkarren einfahren, den Frauen beim Weben zusehen …

Abends an unserem Schlafplatz (Homestay in einem einfachen Bauerndorf) angekommen, ausgiebiges Abendmahl genossen (bei Kerzenlicht, Strom gibts nicht) und dann unser Nachtlager im „Schlafsaal“ bezogen: 1. Stock im Holzhaus, Decke auf dem Boden unter einem Mosquito-Schutz-Baldachin, “Donnerbalken” außerhalb des Hauses.

Um 21:00 ins Bett und sofort „weg“. Gegen 1 Uhr Blitz, Donner und Regengüsse, die in einer Lautstärke aufs Dach prasseln, dass kein Schnarcher mehr stört.

Um 5 Uhr schmeißen uns die Dorfhähne aus der Kiste, rudimentäre Körperpflege open air, leckeres Frühstück, um 7 gehts wieder los. Phantastisches Fotolicht, Familien auf den Feldern … und nicht zu erwartendes Super-Wetter. Das gilt aber nicht für den jetzt teilweise stark an- und absteigenden von dem Nachtregen stark glitschigen Lehmboden, der jede noch so teure Edeltrekkingschuhsohle alt aussehen lässt. Eine Rutschpartie über 6 Stunden, die alles an Konzentration kostet.

Gegen 14:00 Ankunft am Ufer des Inle-Sees (25 km lang, schwimmende Gärten, mehr dazu morgen), dort fährt uns ein Einbaum ans nördliche Ufer zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage.

Einchecken, duschen, Klamotten reinigen, entspanntes Abendessen, eine Flasche Wein und ab in die Falle (… wieder sauber, richtiges Bett … man ist ganz schön zivilisationsversaut).

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Comments
  • Michael
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    Wie ärgerlich mit den Bildern, die Texte machen Lust auf visuelle Erlebnisse! Ich hoffe auf einen Bilderabend nach Eurer Rückkehr. Hört sich alles ziemlich genial an! Danke fürs fleißige Bloggen.

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